Hin und Zurück

Wir sind am Freitag von München nach Edinburgh geflogen. Meine Güte – EasyJet war auch schon einmal preiswerter. Pro 20 kg aufzugebendem Gepäckstück 38 Euro extra. Zum Glück kommt man mit zwei Personen für eine Woche ja auch mit einer Reisetasche aus. Und die ganzen Mitbringsel müssen auf dem Rückflug halt im Bordgepäck verstaut werden. Im Flieger verkneife ich mir den Gang zur Toilette; ich befürchte fast, da auch noch extra zahlen zu müssen.

Geld sparen kann man mit Verzicht auf die Option „speedy boarding“. Da es keine festen Sitzzuteilungen bei dieser Fluglinie gibt, entsteht jedes Mal ein heilloses Gedrängel, da die zusammenreisenden Passagiere natürlich nebeneinander sitzen wollen. Mit „speedy boarding“ kann man diesem Sturm auf die Plätze angeblich entgehen – das kostet aber zusätzlich. In München durften die „speedy boarder“ dann auch als Erste durch das Gate. Da aber alle zunächst mit dem Bus weiter zum Flugzeug transportiert werden, macht das den Vorteil wieder wett – sie steigen nämlich zwangsläufig als Letzte aus dem Bus aus.

Leider geht nur einmal am Tag nachmittags eine Maschine, so dass wir lieber in Edinburgh übernachtet haben als gleich am selben Tag noch die lange Strecke nach Skye in Angriff zu nehmen. Ich habe nicht herausfinden können, was es war, aber irgendeine große Veranstaltung muss es an dem Wochenende gegeben haben, wir hatten Schwierigkeiten, noch ein Zimmer zu bekommen. Gelungen ist uns das dann im Premier Inn in der Nähe des Flughafens, ganz neu gebaut und absolut empfehlenswert. Besonders begeistert bin ich von dem wirklich herzlichen Service.

Samstag nach dem Frühstück haben wir uns dann mit dem Leihwagen auf den Weg gemacht. Viele Möglichkeiten, in die Highlands zu kommen, gibt es nicht. Für den Hinweg haben wir die Route über Stirling gewählt – dort haben wir den verkehrsgünstigsten ALDI angesteuert, um uns für die Woche mit Verpflegung einzudecken. Weiter geht es über die A84 und A85 nach Crianlarich, von dort über die A82 bis nach Fort William und dann weiter zum Kyle of Lochalsh. Wir sind wieder über die Brücke gefahren; man kann aber auch alternativ die Fähre von Mallaig nach Armadale nehmen. Obwohl überall zu lesen ist, dass die Brücke mautpflichtig sei, haben wir noch nie etwas zahlen müssen.

Nebellandschaft
 
Den Rückweg haben wir eine Woche später morgens um halb fünf angetreten. Geschätzte Fahrzeit bis nach Edinburgh: 5 Stunden. Nach einer Woche Übung mit dem Rechtslenker links fahren war das auch kein Problem. Wir sind es nur nicht mehr gewohnt, in völliger Dunkelheit zu fahren. Und düster ist es nachts auf Skye, da sind auch kaum größere Ortschaften unterwegs, die etwas Licht verbreiten könnten. Wir sind insgesamt ausgewichen: Zwei Hasen, drei Mäusen, einem Fuchs und einem Reh. Aber wir waren pünktlich am Flughafen.
 
 
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