Cuillins

Ich bin kein Bergsteiger. Sollte ich tatsächlich mal eines Tages den Wunsch verspüren, auf die Cuillins zu steigen, muss das Wetter besser sein. In dieser einen Woche mit Regen und Nebel – nein danke!
 

Friedhof
Nichtsdestotrotz: Skye ohne Cuillins geht irgendwie nicht. Es gibt da so einen alten Roman von Mary Stewart, „Frau im Zauberfeuer“, der in den 50ern spielt zur Zeit der Krönung von Elizabeth und mich schon als junges Mädchen fasziniert hat. Er spielt genau in den Cuillins, nahe des Blaven, und ich wollte jetzt unbedingt einmal vor Ort erkunden, ob das alles so stimmt, wie es beschrieben ist. Wenn ich mich recht entsinne setzen die Protagonisten immer mit dem Boot ab Elgol über.
 
Blick ab Elgol
Wir haben die kleine „single track road“ nach Elgol genommen, die am südlichen Ende der Cuillins entlangführt. Einsam – karg – wild. Das sind so die Begriffe, die mir spontan dazu einfallen. Sicher, manchmal kommt einem auch ein Fahrzeug entgegen, meistens Einheimische, die mit der Strecke vertraut sind und entsprechend fahren. Das ist jedes Mal ein Adrenalinschub, wenn Dir genau auf einer Hügelkuppe plötzlich ein Auto in irrem Tempo entgegenrast! Viel Platz zum Ausweichen gibt es nicht, und neben der Straße ist oft nur noch der steile Abhang.

Es war ein anstrengendes Fahren, trotzdem möchte ich die Eindrücke dieses Tages nicht missen.

Distel
Cuillins
 
 
An Aird

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